Gesetzliche Grundlagen im Anti-Diskriminierungsbereich

Das österreichische Antidiskriminierungsrecht ist durch die Zersplitterung der Materie auf mehrere Bundes- und Landesgesetze (auch für JuristInnen) oftmals schwer zu überblicken, weshalb exemplarisch lediglich das Salzburger Gleichbehandlungsgesetz und die Salzburger Landarbeitsordnung genannt wird.

Salzburger Gleichbehandlungsgesetz LGBl Nr 31/2006 –  unter http://www.ris.bka.gv.at
Verbietet Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, des Alters, einer Behinderung, der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung und der sexuellen Orientierung. Es gilt für alle Mitarbeiter des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände, der Salzburger Landeskliniken und für die Landeslehrer/innen. Es enthält auch Förderungsmaßnahmen für Frauen und MitarbeiterInnen mit Behinderung. Andererseits gilt es für Privatpersonen, die beim Vollzug von Landesgesetzen diskriminiert werden.

Salzburger Landarbeitsordnung 1995 (LArbO 1995)
Enthält Diskriminierungsverbote aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung.

Eine Sammlung der relevanten Gesetzesbestimmungen, geordnet nach den Geltungsbereichen, Links zu den Antidiskriminierungs- und Gleichbehandlungsstellen des Bundes sowie eine Liste der Landesstellen bietet der Klagsverband auf seiner Homepage unter www.klagsverband.at an.