Keine Chance auf Lehre oder Arbeit?! Theaterprojekt zu Diskriminierungen

Teilnehmer*innen gesucht!

 

Diskriminierungen aufgrund der religiösen Zugehörigkeit, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer Beeinträchtigung u. a. gehören für viele Menschen zum Alltag. Ob auf der Straße, in der Öffentlichkeit oder beim Zugang zu Lehr- und Arbeitsstellen. Mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden dazu Theaterszenen erarbeitet und gemeinsam mit dem Publikum Handlungsmöglichkeiten diskutiert.

 

Ziel ist, Diskriminierung sichtbar und greifbar zu machen, neue Perspektiven zu eröffnen und das Selbstbewusstsein zu stärken.
Als Teilnehmer*innen werden noch 8-12 Jugendliche und junge Erwachsene aus Stadt und Land Salzburg gesucht. Es sind keinerlei schauspielerische Vorkenntnisse notwendig.

 

Ort: ABZ-Haus der Möglichkeiten, Kirchenstr. 34, 5020 Salzburg (Itzling)

Termine: Sonntag, 2. Oktober & Sonntag, 9. Oktober 2016 jeweils von 17:00 bis 19:30 Uhr

(weitere Probentermine von Mitte Oktober bis Ende November nach Vereinbarung)

Theaterpädagogische Leitung und Anmeldung:
Mag.a Elisabeth Rieser, BA, elisabeth.rieser@menschenrechte-salzburg.at oder Tel. 0676/8746-7039

 

Ein Projekt von Melete und der Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg.

 

Nähere Informationen im angehängten pdf.

 

 

 

MiA-Radiosendung vom 18. April 2016 über die Einlassverweigerung

Hier steht die MiA-Radiosendung zum Thema Einlassverweigerung online zum Nachhören zur Verfügung.

https://cba.fro.at/316510

 

 

 

Diskriminierung bei Einlass in Salzburger Lokalitäten aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit

Menschen, die eine nicht-österreichische Zugehörigkeit haben und am Abend ein Szenelokal in der Innenstadt besuchen wollen, werden oftmals schon an der Lokaltür abgewiesen. In einem aktuellen Fall der Antidiskriminierungsstelle handelt es sich um Asylwerber. Begründet wird die Einlassverweigerung offiziell damit, dass die Asylkarte kein amtlicher Ausweis sei. Eine Erfahrung, welche für Asylwerber längst zum Alltag gehört. Eine neue Erfahrung für eine junge Salzburgerin, die mit ihren Freunden, welche aus Syrien stammen, einen gemeinsamen Abend verbringen will und erlebt, wie es sich anfühlt, schon vor der Tür abgewiesen zu werden. Eine Erfahrung, die sie und ihre Freunde*innen an diesem Abend gleich zwei Mal machen müssen.

>>> mehr hier in dieser Medieninformation



Radiofabrik: Sendung mia – Hörtheater „Entweder – oder"

zum Thema Diskriminierung aufgrund der ethnischen und religiösen Herkunft beim Lehrstellen- und Arbeitsplatzzugang. 

http://cba.fro.at/280362

 

 

 

Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg

Die Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg richtet sich an alle Menschen in der Stadt Salzburg, die sich aufgrund der in Art. 21 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union genannten Gründe benachteiligt oder diskriminiert fühlen.

Zu diesen Gründen zählen Geschlecht, „Rasse“, Hautfarbe, ethnische oder soziale Herkunft, genetische Merkmale, Sprache, Religion oder Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, Vermögen, Geburt, Behinderung, Alter oder sexuellen Orientierung.


Wer kann sich melden?

  • Personen, die sich benachteiligt oder diskriminiert fühlen

  • Dritte, die Benachteiligungen oder Diskriminierungen beobachten

  • Organisationen und Einrichtungen, die von Betroffenen wissen, diese weiter verweisen oder Diskriminierungen melden wollen



Was leistet die Stelle?

  • Dokumentation: Alle Beschwerden von Benachteiligungen und Diskriminierungen werden entgegengenommen und dokumentiert.

  • Clearing und Beratung: Alle Anfragen und Sachverhalte werden abgeklärt.
    Betroffene werden sozialarbeiterisch und juristisch beraten bzw. wenn gewünscht, Interventionsschritte gesetzt.

  • Begleitung und Weiterleitung: Wenn vorhanden und gewünscht, kann eine Weiterverweisung vermittelt und begleitet werden.

  • Vernetzung: Die Antidiskriminierungsstelle ist mit einschlägigen Einrichtungen und (Selbst)Organisationen und Initiativen vernetzt, um gemeinsam auf Benachteiligungen und Diskriminierungen aufmerksam zu machen und bei gehäuft vorkommenden Fällen Interventionsschritte zu überlegen und durchzuführen.

Artikel SN Karriere Kiste

sn karriere kiste

KOSTENLOSES WORKSHOP-ANGEBOT UND VORTRÄGE

Zielgruppen sind Betroffene, MultiplikatorInnen, Beobachtende, Interessierte, Einrichtungen und Organisationen -

Nähere Informationen unter:
elisabeth.rieser(at)antidiskriminierung-salzburg(dot)at

AKTUELLER ANTIDISKRIMINERUNGS-FOLDER!

Hier zum Download oder auch im Büro Kirchenstrasse 34 während der Öffnungszeiten abholbar!
Oder bestellen:
elisabeth.rieser(at)antidiskriminierung-salzburg(dot)at